Am Samstag, 7. November zeigt das Bündnis Kein Glaruspark den Film „Rivers and Tides“, der das Entstehen und Vergehen von Andy Goldsworthys einzigartigen Kunstwerken zeigt.
„Kunst ist für mich wie Nahrung“, sagt Andy Goldsworthy. Im Film zeigt er die Schönheiten des Lebens, der Natur – die Vergänglichkeit und gleichzeitige Wiederkehr.
Andy Goldsworthy arbeitet mit dem, was er in der Landschaft vorfindet. einige seiner Arbeiten bleiben bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. So schichtet er zum Beispiel Schwemmhölzer zu einem Iglu. Seine Arbeit ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Iglu muss fertig sein, bevor die Flut kommt.
“Rivers and tides“, zu Deutsch „Flüsse und Gezeiten“, zeigt das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt. Das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen, zu verstehen.
Er lässt uns eine Weise des Umgangs mit der Natur erkennen, die unsere Seele nährt. Ein Wert, der beim Bau des Glarusparks in unserer Nähe gefährdet wäre.
Der Film eignet sich auch gut für Kinder. Nach dem Film folgt eine kurze Information zu den Auswirkungen des geplanten Einkaufszentrums. Anschliessend sind alle zum Apéro eingeladen.
Filmvorführung: Samstag, 7. November um 16 Uhr im Katholischen Kirchgemeindehaus, Weesen
Parkplätze stehen am Hafenbecken zur Verfügung
Filmplakat zum Download