
Der Glaruspark ist unnötig
In der Region und im Glarnerland hat es genügend Angebote für Konsumgüter. Deshalb ist es nicht zu verantworten, wertvolles Land für einen Konsumtempel zu opfern.
Der Glaruspark ist volkswirtschaftlich schädlich
Viele bestehende Läden werden die massive Konkurrenz nicht überleben. Dadurch wird die Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs verschlechtert und das Glarner Hinterland geschächt.
Der Glaruspark widerspricht der Raumplanung
Es widerspricht dem Raumplanungsrecht, publikumsintensive Einrichtungen wie den Glaruspark auf die grüne Wiese weit weg von Siedlungsgebieten zu bauen.
Der Glaruspark bringt massiven Mehrverkehr
Ein paar Autokilomter werden eingespart, weil Glarner nicht mehr in angrenzende Einkaufszentren fahren. Ein vielfaches der eingesparten Kilometer wird jedoch durch den Glaruspark verursacht, weil die meisten Besucher 20 Minuten oder mehr mit dem Auto unterwegs sind (nachzulesen im Umweltverträglichkeitsbericht der ECE).
Der Glaruspark ist ökologisch grob fahrlässig
Mehr als 90% der Besucher werden mit dem Auto kommen, weil der Standort für den öffentlichen Verkehr nicht geeignet ist. Dass ein massives Möbel nicht mit dem Zug transportiert wird ist klar. Aber dass für Güter des täglichen Bedarf 20 Minuten Auto gefahren wird, ist nicht zu verantworten.
Der Glaruspark ist kantonal und regional nicht eingebunden
Es fehlt ein kantonales und regionales Konzept für Einkaufszentren. Das bestehende Angebot im Glarnerland reicht jetzt schon aus, weitere Märkte sind im Bau. Regional ist die Sättigung bereits erreicht. Eine vernichtender Konkurrenzkampf ist nicht im Sinne des Gemeinwohls.
Der Glaruspark ist die falsche Lösung gegen Kaufkraftabfluss
Der Abfluss von Kaufkraft aus dem Glarnerland sollte reduziert werden. Ob das mit dem Glaruspark geschehen wird, ist fraglich. In Anbetracht all der negativen Auswirkungen ist der Glaruspark sicher keine Lösung.
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