Kein Glaruspark

Stoppt das völlig verfehlte Einkaufszentrum in der Linthebene!

Kein Glaruspark header image 1

Begehung 26. September 2009

September 11th, 2009 · Allgemein

Glaruspark- Gelände, Gebiet Hüttenböschen-Seeflechsen und Gäsi

mit Urs Stadelmann und Stefan Paradowski

lebenGesucht: Botschafter, die helfen, die schleichende Zerstörung unseres Lebensraumes zu stoppen.

Themen:

  • Konflikte zwischen Landschaftsschutz  und Wirschaftsinteressen
  • Vergangenheit, Gegenwart und wie könnte die Zukunft sein……!!?

Mitbringen: konsumDer Witterung angepasste Kleider und Lebensfreude.

Beginn: Samstag, 26. September 2009, 10.00 Uhr beim Bahnhof Weesen

Ende: gegen 12.00 Uhr Gäsikiosk

Eine Wanderung die wachrütteln soll !!!

Plakat

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Bündnis schickt Glaruspark bachab

September 7th, 2009 · Medien

glaruspark bachab 07.09.09 web1Das im August gegründete Bündnis Kein Glaruspark hat sich vorgestellt und den Glaruspark symbolisch bachab geschickt. Das Bündnis startet eine Petition und führt verschiedene Veranstaltungen durch.

Die Petition kann online unter www.keinglaruspark.ch unterschrieben werden. Unterschriftenbögen liegen in verschiedenen Geschäften auf oder können per Post bei „Bündnis kein Glaruspark, Postfach 917, 8750 Glarus“ bestellt werden. Mit der Petition wird der Bevölkerung ermöglicht, die Ablehnung gegen den Glaruspark zu bekunden.

Verschiedene Veranstaltungen

Das Bündnis führt verschiedene Veranstaltungen durch. Am Samstag, 26. September, findet von 10 bis 12 Uhr eine Begehung des Gebiets Unterflechsen-Gäsi statt, in der naturkundliche und historische Hintergründe aufgezeigt werden. Besammlung ist beim Bahnhof Weesen. Am Samstag, 7. November, startet um 16 Uhr im Katholischen Kirchgemeindehaus in Weesen eine Filmreihe rund um Wirtschaft und Natur. Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden auf der Website bekannt gegeben.

glaruspark bachab 07.09.09 web2Negative Konsequenzen aufzeigen

Das häufig zitierte Argument, dass mit dem Glaruspark zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen werden, stellt das Bündnis in Frage. Einerseits handelt es sich bei den genannten Zahlen nicht um Vollzeitstellen, zudem gehen zahlreiche Arbeitsplätze verloren. Die trotzdem neu geschaffenen Arbeitsplätze müssen teuer erkauft werden: Verlust von Kulturland, massiver Mehrverkehr mit entsprechender Verschmutzung, verstärktes Ladensterben etc. wären die Konsequenzen.

Bündnis Kein Glaruspark

Das Bündnis Kein Glaruspark ist ein überparteilicher Zusammenschluss von Personen und Gruppierungen aus dem Glarnerland und der Linthebene. Es dient als Plattform zur Vernetzung des Widerstandes und steht allen offen, die sich für eine Linthebene mit Zukunft einsetzen möchten. Die entstehenden Unkosten werden durch Spenden finanziert.

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Deutscher Grossinvestor: Marketing und Wirklichkeit

August 22nd, 2009 · Allgemein

ECE

Der deutsche Grossinvestor ECE erhofft sich, mit dem Glaruspark den grossen Gewinn abzuschöpfen. Auf seiner Website (11.08.2009) schreibt ECE über sich selber:

„Angewandter und gelebter Umweltschutz ist für die ECE kein Novum. Durch unseren besonderen Qualitätsanspruch bei der Entwicklung und beim Bau unserer Projekte und durch unsere langfristige Objekttreue haben wir Nachhaltigkeit immer schon großgeschrieben.

Dies beginnt bereits in der Planungsphase: Die ECE als Partner der Städte ist darauf bedacht, für ihre Gewerbe- und Büroimmobilien solche Konzepte zu entwickeln und umzusetzen, die durch die Nutzung bereits bebauter Flächen die Versiegelung weiterer Areale vermeiden und sich in vorhandene städtische Strukturen sensibel einfügen. Die Wahl innerstädtischer Standorte führt zudem durch die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zu einer umweltfreundlichen An- und Abreise der Center-Besucher. „

Naja, Marketing und Realität scheinen weit auseinander zu liegen…

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Detaillisten gegen Schwächung der Ortsversorgung

August 22nd, 2009 · Medien

Glarner DetaillistenIm Rahmen der öffentlichen Mitwirkung zur Richtplanänderung betreffend einem überdimensionierten neuen Einkaufszentrum „Glaruspark“ in Mollis/Weesen wendet sich der Verbandsvorstand der Detaillisten Kanton Glarus gegen eine Aufweichung von bewährten raumplanerischen Vorgaben.
Ohne Not will die Glarner Kantonsregierung im Grenzgebiet von Mollis zu Weesen (Kanton St. Gallen) neue „Publikumsintensive Einrichtungen“ zulassen. Die Detaillisten Kanton Glarus wehren sich in einer ausführlichen Vernehmlassung gegen ein „Zurechtzonen“ einer bewährten raumplanerischen Situation. Die kleinräumigen gewachsenen Strukturen des Kantons Glarus orientieren sich an deren Grösse und Bedürfnisse.

Die Siedlungsplanung solle allen drei Regionen (Glarner Unterland, Glarus Mitte und Glarner Hinterland) ein solides Wachstum ermöglichen und Rahmenbedingungen schaffen, welche die Oekologie und Oekonomie in Einklang bringen. Das direkt an der Kantonsgrenze zu St. Gallen vorgesehene Projekt sei noch vor der Finanzkrise in Momenten des Grössenwahnsinns erstellt worden. „Koste es, was es wolle“ ist nach Meinung der Detaillisten Kanton Glarus die Vorgabe der Deutschen ECE Gruppe, den Markteintritt in die Schweiz zu schaffen. Ein „Wald- und Wiesengrundstück“ soll für eine überdimensionierte Einkaufs-Zentrumsnutzung, die in der Grössenordnung denjenigen im dichtbesiedelten Raum Zürich entspricht, zur Verfügung gestellt werden. Gaster und March, das Walenseegebiet und der Kanton Glarus haben eine Haushaltgrösse insgesamt, die einem Bruchteil eines nötigen Einzugsgebietes entspricht, das die Notwendigkeit eines derartigen Zentrums rechtfertigen würde.

Die Glarner Regierung sei gehalten, die sorgfältig gewachsenen Siedlungsstrukturen im ganzen Kanton zu belassen bzw. zu optimieren und nicht zu vernichten. Im weiteren weist der Verband darauf hin, dass sich die Detaillisten täglich um die örtliche Versorgung in praktisch allen Lebensbereichen und Bedürfnislagen kümmern und unterstreichen auch die so-ziale Bedeutung funktionierender Dorfladen-Strukturen. In ihrer Vernehmlassung bekennt sich der Verbandsvorstand zu den Gesetzmässigkeiten einer freien Marktwirtschaft und Konkurrenz. Mit Lieferantenpools, gemeinsamer Logistik, Ladeninvestitionen u.a. und weiteren Massnahmen widmen sich auch eine grosse Anzahl der Glarner Ladengeschäfte um die Erfüllung eines noch besseren Versorgungsauftrages für die gesamte Bevölkerung und bieten damit auch zu den Grossverteilern eine echte Alternative.

In einem Schluss-Appell weist der Verband auf die seit jeher getätigten Einkäufen ausserhalb des Kantons Glarus, also die Kaufkraftabwanderungen hin. Durch ein neues Zentrum, ähnlich wie in Sargans, Pfäffikon/SZ oder Wallisellen, werden diese Kaufkraftabwanderungen noch verstärkt: „Sorgen Sie dafür, dass die raumplanerischen und denen untergeordnet dann auch die planungs- und baurechtlichen Bedingungen in der Ortsversorgung derart sind, dass das einheimische Gewerbe gestärkt und gesichert wird“. Mit Interesse verfolgt der Ver-band nun die Beratungen in Regierung und Parlament.

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Die Region ZürichseeLinth lehnt den Glaruspark ab

August 22nd, 2009 · Medien

logo-umweltschutzIm Rahmen der Vernehmlassung hat die Region ZürichseeLinth, welche aus den 14 Gemeinden des St. Gallischen Linthgebietes besteht, die Richtplananpassung des Kantons Glarus für  „Publikumsintensive Einrichtungen“ abgelehnt.

Wie andere Organisationen auch hat die Region ZürichseeLinth festgestellt, dass die öV-Erschliessung die gesetzlichen Anforderungen nicht erfüllt. Wenn die Anreise mit Bahn und Bus aber nicht zumindest viertelstündlich und ohne Fussmarsch möglich ist, wird der Besucher auf das eigene Auto zurückgreifen. Die negativen Folgen auf den Verkehrsfluss, den Lärm und die Luftverschmutzung sind allgemein bekannt und in der Region unerwünscht. Die Erfahrungen aus bestehenden Einkaufszentren zeigen, dass die bestehenden Auf- und Abfahrtsstrecken auf die Autobahn nicht genügend sind. Die vorgesehenen Doppelkreisel verschärfen die Gefahr eines Rückstaus auf die Autobahn zusätzlich. Selbst wenn die Erschliessung mit dem motorisierten Inidividualverkehr allenfalls mittelfristig  genügen sollte, sind die geplanten publikumsintensiven Einrichtungen in der gesamten Region,  in der Planung zu berücksichtigen.

Im Richtplan wird darauf hingewiesen, dass der Standort  für den Glaruspark im Entwicklungskonzept Linthebene als Arbeitsplatzstandort mit zusätzlich publikumsintensiver Nutzung bezeichnet worden ist. Dies ist grundsätzlich richtig. Allerdings wurde im EKL festgehalten, dass dieser Standort „gemeindeübergreifend und überregional“ zu entwickeln ist. Wenn sämtliche zur Zeit in Planung stehenden Einkaufszentren verwirklicht werden, wird die Region eine massive Überversorgung zu verzeichnen haben. Gleichzeitig werden die Immissionen zunehmen. Die überregionale Betrachtung ist bis heute nicht angestellt worden. Zudem wurde der Standort Biäsche im EKL lediglich als möglicher Standort  bezeichnet. Die gesetzlichen Anforderungen sind in jedem Fall zu erfüllen.

Zusammenfassend stellt die Region ZürichseeLinth fest, dass das Projekt „Glaruspark“ nicht dem Raumplanungsgesetz entspricht, weil es weder an die Siedlungsstruktur angepasst ist, noch über eine genügende Erschliessung verfügt. Zudem wird das Einkaufszentrum „Glaruspark“ an eine ausserkantonale Gemeinde angelehnt. Die räumlichen Auswirkungen beeinträchtigen das Entwicklungspotential der Region negativ.

Die Region ZürichseeLinth hält in der Stellungnahme ausdrücklich fest, dass sie an einer guten Zusammenarbeit mit den Nachbarregionen und –gemeinden sehr interessiert ist. Sie betrachtet die derzeitige Planungseuphorie für Einkaufszentren in der Region mit Besorgnis. In den meisten Fällen versuchen die Initianten, ihre Projekte mit wirtschaftlichen Vorteilen „zu verkaufen“. Die Region ZürichseeLinth bezweifelt diese Versprechungen. Im Detailhandel werden bekanntlich nicht die höchsten Löhne bezahlt. Die vielen hundert versprochenen Arbeitsplätze werden demzufolge die Wirtschaftskraft in der Region kaum entscheidend verbessern. Die Region ZürichseeLinth wird deshalb auch die geplanten Einkaufszentren auf St. Galler Boden kritisch begutachten.

Das Linthgebiet liegt am Rande des Metropolitan-Raumes Zürich. Von Zürich bis ins Linthgebiet sind kaum mehr grössere zusammenhängende Industrieflächen vorhanden. Dies wird dazu führen, dass die Nachfrage nach Industrieland in unserer Region in absehbarer Zeit zunehmen wird. Erste Anzeichen dafür (zB Protonen-Therapiezentrum Galgenen) sind bereits vorhanden. Die Region ZürichseeLinth vertritt deshalb die Auffassung, dass es nicht sinnvoll ist, die vorhandenen Landreserven mit Einkaufszentren zu belegen.

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Erfolgreiches Gründungstreffen

August 17th, 2009 · Allgemein

Das Bündnis hat sich am 12. August zum ersten Mal getroffen. Die zahlreiche Teilnehmer haben ihren Willen bekräftigt, das unnötige und schädliche Projekt “Glaruspark” zu verhindern. Verschiedene Aktionen sind in Planung und werden Ende August bekannt gegeben.

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Stellungnahmen des VCS

July 25th, 2009 · Verfahren

imagesDer VCS hat sich am Mitwirkungsverfahren zur Richtplanänderung und zum Sondernutzungsplan beteiligt. Dies sind die beiden Stellungnahmen zur Richtplanänderung und zum  Sondernutzungsplan.

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Innovation sieht anders aus

July 24th, 2009 · Allgemein

Innovation sieht anders aus. Wie Konsum funktioniert, wissen wir. Auch, dass wir bereits übersättigt sind, etwa drei Planeten verbrauchen, unsere Umwelt verschmutzen etc. Konsumtempel stehen an jeder Ecke. Wieso nicht einen Innovationspark bauen? Und nachhaltig investieren?

Es ist zu bezweifeln, dass ein grosser Teil des Bauvolumens im Kanton bzw. in der Gegend bleibt. Höchstens kleine Aufträge. Die grossen Aufträge werden an nationale oder internationale Grosskonzerne vergeben, alle anderen können nicht so tiefe Preise offerieren.

Der Abfluss der Kaufkraft ist sicher zu stoppen. Aber auch hier braucht es zuerst eine sorgfältige Analyse: Wieso gehen Glarner irgendwo anders einkaufen? Weil sie ohnehin in Zürich arbeiten? Oder weil sie im Glarnerland die gewünschten Produkte nicht finden? Welche Produkte sind dies? Wer könnte sie anbieten?

Das Naherholungsgebiet liegt sicher nicht zwischen der Autobahn und dem Bahngleis, das stimmt. Aber kaum 100 m Richtung See: ein Naturschutzgebiet mit wundervollem Badestrand. Wenn man schon in Weesen bzw. Mollis hält, liegt es auf der Hand, auch noch einen Sprung in den See zu machen. Alles andere wäre sehr schlechte Tourismusförderung und Standortmarketing. Fremdenfreundlichkeit in Ehren, aber wer bevorzugt zum chillen schon einen Rummelplatz?

Und dann der Verkehr. Gerade weil der Standort an der Autobahn liegt, ist er darauf ausgerichtet, dass fast alle Besucher mit dem Auto kommen. Das sind vorwiegend Besucher, die über 20 km vom Glaruspark entfernt sind. Durch den Glaruspark entstehen jährlich rund 220 Mio. km Autofahrleistung zusätzlich. Und damit 46 Tonnen NOx (Stickoxide), 11 Tonnen PM10 (Feinstaub) und 42′600 Tonnen CO2 pro Jahr.

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Massiver Mehrverkehr

July 24th, 2009 · Allgemein

Immer wieder wird behauptet, der Glaruspark bringe fast keinen Mehrverkehr, er liege ja gleich an der Autobahn. Die Realität wird anders aussehen: über 20′000 zusätzliche Fahrten sind täglich zu erwarten.

Der Umweltver-träglichkeitsbericht (UVB) der Bauherrschaft spricht von einem Mehrverkehr von 6’850 Fahrzeugen pro Werktag und 8′350 Fahrzeugen samstags. Jedes Fahrzeug fährt hin und zurück, macht also im Schnitt (inklusiv Sonntag) 13’700 Mehrfahrten pro Tag.

Nun wird aber im UVB mit nicht nachvollziehbaren Annahmen gerechnet:

- Grundlegend ist die Anzahl Kunden pro m2. Im UVB wird eine Bandbreite angegeben, gerechnet wird aber immer nur mit der kleinsten Zahl.

- Es wird davon ausgegangen, dass ein Fahrzeug im Schnitt mit zwei Personen besetzt ist. Tatsächlich sind es aber an vergleichbaren Standorten nur 1.4 bis 1.8 Personen (gemäss Studien der Vereinigung Schweizer Verkehrsingenieure).

- Der Standort ist für den Anteil der Besucher, die den öffentlichen Verkehr (öV) benutzen, entscheidend. Dabei werden drei Typen unterschieden: Zentrale, periphere und isolierte. Der Glaruspark ist ein Paradebeispiel für einen isolierten Standort, abseits grösserer Siedlungsgebiete auf der grünen Wiese. Deshalb werden höchsten 5% der Besucher nicht mit dem Auto kommen.

All dies bedeutet, dass die Annahmen der Bauherrschaft stark beschönigt sind. Im schlimmsten Fall ist mit 38′000 Fahrten täglich zu rechnen.

Die Bauherrschaft will mit dem Glaruspark zum grössten Teil Kunden aus dem Ferneinzugsgebiet (20-45 km Entfernung) anziehen. Sie rechnet mit 5 Mio. Fahrten pro Jahr. Geht man also von einem durchschnittlichen Fahrweg von 25 km aus (was zu tief liegt), verursacht der Glaruspark jährlich 125 Mio. km Autoverkehrsleistung. Dadurch werden rund 28.8 Tonnen NOx (Stickoxide), 6.1 Tonnen PM10 (Feinstaub) und 24′500 Tonnen CO2 produziert.

Geht man aber von 28′800 Fahrten pro Tag aus, was realistischer scheint, so entstehen pro Jahr 220 Mio. km Autoverkehrsleistung. Dadurch werden rund 46 Tonnen NOx (Stickoxide), 10.8 Tonnen PM10 (Feinstaub) und 42’600 Tonnen CO2 produziert.

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Wir brauchen keinen Glaruspark!

July 24th, 2009 · Allgemein

Im Linthgebiet, auch im Glarnerland, gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten. Dies bestätigt sogar die Glarner Regierung. Dennoch will der Gemeinderat Mollis ein völlig überdimensioniertes Einkaufszentrum auf die grüne Wiese mitten in die Linthebene klotzen.

Der Wiggispark in Netstal, der Fachmarkt in Näfels und zahllose Geschäfte im nahen und weiten Umfeld der Linthebene haben das Nachsehen. Diese Konkurrenz wird massiven Schaden verursachen, viele Geschäfte im Dorf werden sterben.

Das geplante Einzugsgebiet des Glaruspark reicht bis fast nach Zürich, bis Einsiedeln und über Sargans hinaus. In diesem Gebiet sind bereits viele Einkaufszentren zu finden. Kaum vorstellbar, dass der Glaruspark rentieren wird und nicht als Bauruine endet.

Der deutsche Grossinvestor wird sich die Sache aber wahrscheinlich gut überlegt haben. Und so ist davon auszugehen, dass das Projekt sich für die Investoren sicher kurzfristig lohnt. Die Bevölkerung hat das Nachsehen.

Falls der Glaruspark aber laufen sollte, werden täglich über 10′000 Autos hin- und herfahren. Praktisch alle Besucher werden mit dem Auto kommen, der Standort lässt gar nichts anderes zu. Was dieser Mehrverkehr bedeutet, ist schwer vorstellbar, jedoch umso giftiger: Tonnenweise Feinstaub, Stickoxid, CO2, Ozon etc. werden freigesetzt. Und bleiben in unserer Luft bei Staulagen tagelang hängen. Wir und vor allem unsere Kinder werden es mit Atembeschwerden und Entwicklungsstörungen büssen.

Die Verkehrsbeeinträchtigungen werden massiv sein. Obwohl die Bauherrschaft mit massiv geschönten Zahlen versucht, Sand in die Augen zu streuen. Die Autobahnzufahrt wird zu den Spitzenzeiten überlastet sein. Die Besucher aus dem ganzen Gaster werden die Hauptstrasse durch Weesen wählen.

Deshalb gibt es nur eine Lösung: Nein zum Glaruspark am vorgesehenen Standort! Unsere Kinder werden es uns danken.

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